Teebaumöl in der Schwangerschaft

Teebaumöl in der Schwangerschaft nutzen

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Die Krätze ist eine ansteckende Hautkrankheit, die von Milben verursacht wird und mit starkem Juckreiz und Ausschlag einhergeht. Diese Milben graben sich in die oberste Hautschicht ein und lösen allergische Reaktionen aus.

Obwohl die Krankheit jeden treffen kann, empfinden Betroffene oft Schamgefühle und sprechen nicht gerne darüber, aus Angst, andere anzustecken. Doch eine Behandlung der Krätze ist in der Regel möglich und notwendig, sei es durch ärztlich verordnete Medikamente oder auch mit natürlichen Hausmitteln wie Teebaumöl.

In diesem Artikel werden die klassischen Symptome der Krätze erklärt und wie sie mit Teebaumöl behandelt werden können.

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Was ist Krätze?

Krätze, auch bekannt als Skabies, ist eine ansteckende Hauterkrankung, die durch Milben verursacht wird. Diese Milben graben sich in die oberste Schicht der Haut ein und legen dort ihre Eier ab, was zu starkem Juckreiz und Ausschlag führt.

Die Übertragung der Milben geschieht meist durch engen Hautkontakt mit infizierten Personen oder Gegenständen, die von ihnen berührt wurden.

Krätze kann jeden betreffen, unabhängig von Alter oder Geschlecht. Die Erkrankung kann jedoch durch eine rechtzeitige Behandlung mit Medikamenten, die von einem Arzt verschrieben werden, geheilt werden.

Natürliche Hausmittel wie Teebaumöl können auch zur Linderung der Symptome beitragen, sollten aber nicht als alleinige Behandlungsmethode angewendet werden.

Es ist wichtig, Krätze frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen, um eine Ausbreitung der Infektion auf andere Personen zu vermeiden.

Die klassischen Symptome einer Krätze

Die klassischen Symptome einer Krätze sind intensiver Juckreiz und ein papulovesikulärer Hautausschlag. Der Juckreiz ist normalerweise am stärksten in den betroffenen Bereichen und kann besonders nachts verstärkt auftreten.

Der Ausschlag kann in verschiedenen Formen und Farben auftreten, aber typischerweise sind kleine, rote, erhabene Beulen oder Bläschen zu sehen. Diese können auf der Haut in Gruppen oder Linien angeordnet sein und bevorzugt an bestimmten Stellen auftreten, wie beispielsweise zwischen den Fingern, an den Handgelenken, unter den Achseln, um die Brustwarzen herum, an den Genitalien und am Gesäß.

Manchmal können auch Krusten und Schorf auf der Haut zu sehen sein.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Symptome auch bei anderen Hauterkrankungen auftreten können, und eine genaue Diagnose nur von einem Arzt gestellt werden kann.

Symptome von Krätze

Was ist Teebaumöl?

Teebaumöl ist ein ätherisches Öl, das aus den Blättern des australischen Teebaums (Melaleuca alternifolia) gewonnen wird.

Das Öl hat eine klare, frische und kräuterartige Note und enthält viele aktive Inhaltsstoffe wie Terpineol, Cineol und Terpinen-4-ol.

Teebaumöl ist bekannt für seine antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften und wird oft als natürliches Heilmittel für eine Vielzahl von Beschwerden verwendet. So wird es in der Aromatherapie, der Naturheilkunde und der Kosmetikindustrie verwendet.

Es wird häufig auf die Haut aufgetragen, um Akne, Hautausschläge, Schuppenflechte, Schuppen und andere Hautprobleme zu behandeln. Es wird auch in der Zahnpflege verwendet, um Plaque und Zahnfleischentzündungen zu reduzieren, sowie in der Aromatherapie zur Verbesserung der Stimmung und Entspannung.

Da Teebaumöl hochkonzentriert ist, sollte es immer verdünnt aufgetragen werden, da es sonst Hautirritationen auslösen kann.

Teebaumöl kann in vielen verschiedenen Produkten enthalten sein, wie zum Beispiel Shampoos, Seifen, Salben, Zahnpasta und Mundspülungen.

Behandlung von Krätze

Krätze kann durch medizinische Behandlungen effektiv behandelt werden.

In der Regel wird eine Salbe oder Creme, die Permethrin enthält, auf die Haut aufgetragen. Dieses Medikament tötet die Milben ab und hilft, den Juckreiz und den Ausschlag zu reduzieren.

In manchen Fällen kann auch eine orale Medikation verschrieben werden. Es ist wichtig, dass die Behandlung sorgfältig und vollständig durchgeführt wird, um sicherzustellen, dass alle Milben abgetötet werden.

Neben der medizinischen Behandlung kann auch die Verwendung von natürlichen Hausmitteln, wie z.B. Teebaumöl, zur Linderung der Symptome beitragen. Teebaumöl hat antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften und kann auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden, um den Juckreiz zu lindern und die Haut zu beruhigen.

Darüber hinaus sollten auch Hygienemaßnahmen ergriffen werden, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu vermeiden. Dazu gehört das Waschen von Kleidung, Bettwäsche und Handtüchern in heißem Wasser und das regelmäßige Staubsaugen von Teppichen und Polstermöbeln.

Gegenstände, die nicht gewaschen werden können, können in einem luftdichten Beutel aufbewahrt werden, um die Übertragung von Milben zu verhindern.

Es ist auch wichtig, enge Kontakte mit anderen Personen zu vermeiden, bis die Infektion vollständig behandelt wurde.

Was hilft gegen Krätze ohne Rezept?

Teebaumöl wird oft als natürliches Hausmittel zur Linderung von Krätze-Symptomen empfohlen. Das Öl hat antimikrobielle, entzündungshemmende und juckreizlindernde Eigenschaften, die dazu beitragen können, den Juckreiz zu lindern und die betroffene Haut zu beruhigen.

Um Teebaumöl bei Krätze anzuwenden, kann man einige Tropfen des Öls mit einem Trägeröl, wie z.B. Olivenöl, verdünnen und auf die betroffenen Stellen auftragen. Das Öl sollte jedoch niemals unverdünnt verwendet werden, da es zu Hautirritationen führen kann.

Es ist wichtig zu beachten, dass Teebaumöl nicht die Hauptbehandlung bei Krätze ersetzen sollte. Wenn man vermutet, an Krätze erkrankt zu sein, sollte man einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eine geeignete Behandlung zu erhalten.

Krätzemilben

Teebaumöl gegen Krätze anwenden

Wie verwende ich Teebaumöl gegen Krätzemilben?

Wenn du Teebaumöl gegen Krätzemilben verwenden möchtest, solltest du das Öl immer mit einem Trägeröl, wie z.B. Olivenöl, verdünnen. Eine mögliche Anwendungsmethode ist:

  1. Mische etwa 10-12 Tropfen Teebaumöl mit einem Teelöffel Trägeröl (z.B. Olivenöl).
  2. Trage die Mischung auf die betroffenen Stellen auf und massiere sie sanft ein.
  3. Lasse die Mischung mindestens 30 Minuten lang einwirken und spüle sie dann mit lauwarmem Wasser ab.
  4. Wiederhole die Anwendung zweimal täglich, bis die Symptome abgeklungen sind.

Es ist wichtig zu beachten, dass Teebaumöl nicht die Hauptbehandlung bei Krätze ersetzen kann. Wenn du vermutest, an Krätze erkrankt zu sein, solltest du einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eine geeignete Behandlung zu erhalten.

Was tötet Krätzemilben ab?

Die meisten Krätzemilben sterben innerhalb weniger Tage, wenn sie nicht mehr auf der Haut ihres Wirts leben und sich ernähren können.

Eine wirksame Behandlung gegen Krätzemilben zielt daher darauf ab, sie von der Haut zu entfernen und ihr Überleben zu verhindern. Es gibt verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente, die Krätzemilben abtöten können, wie beispielsweise Permethrin, Ivermectin oder Benzylbenzoat.

Es gibt auch einige Hausmittel und natürliche Produkte, die antimikrobielle Eigenschaften besitzen und bei der Bekämpfung von Krätzemilben helfen können. Dazu gehören z.B. Teebaumöl, Neemöl, Lavendelöl oder auch Schwefelpräparate.

Wenn man vermutet, an Krätze erkrankt zu sein, sollte man einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eine geeignete Behandlung zu erhalten, die die Krätzemilben abtötet.

So hilft Teebaumöl gegen Krätze

Teebaumöl enthält Terpene, die für seine antimikrobielle Wirkung verantwortlich sind. Diese Terpene können die Krätzemilben abtöten, indem sie ihre Zellmembranen zerstören.

Auch können sie die Vermehrung der Milben verhindern und somit den Fortschritt der Infektion verlangsamen.

Kann Teebaumöl Krätze töten?

Teebaumöl kann helfen, Krätze zu bekämpfen, da es antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften hat. Teebaumöl kann dazu beitragen, die Krätzemilben und ihre Eier abzutöten und somit die Infektion zu bekämpfen. Es kann auch den Juckreiz lindern und die betroffene Haut beruhigen.

Wenn man vermutet, an Krätze erkrankt zu sein, sollte man einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eine geeignete Behandlung zu erhalten. Der Arzt kann dann entscheiden, ob eine zusätzliche Behandlung mit Teebaumöl empfehlenswert ist oder nicht.

Kann Teebaumöl Milben töten?

Teebaumöl enthält Terpene, die für seine antimikrobielle Wirkung verantwortlich sind.

Diese Terpene können die Krätzemilben abtöten, indem sie ihre Zellmembranen zerstören. Auch können sie die Vermehrung der Milben verhindern und somit den Fortschritt der Infektion verlangsamen.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Die Anzahl der Behandlungen mit Teebaumöl gegen Krätze kann je nach Schweregrad der Infektion und der individuellen Reaktion des Patienten auf die Behandlung variieren.

In der Regel wird empfohlen, die Behandlung über einen Zeitraum von etwa zwei bis vier Wochen durchzuführen, um sicherzustellen, dass alle Milben abgetötet wurden und der Ausschlag vollständig verschwunden ist.

Es ist wichtig zu beachten, dass Teebaumöl allein möglicherweise nicht ausreichend ist, um Krätze vollständig zu beseitigen. In der Regel wird eine Kombination aus Teebaumöl und anderen medizinischen Behandlungen wie Permethrin-haltige Salben oder oralen Medikamenten empfohlen, um die Infektion effektiv zu behandeln.

Es ist auch wichtig, die Behandlung mit einem Arzt abzustimmen, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Dosierung und Anwendung von Teebaumöl oder anderen Medikamenten erhalten, um Krätze erfolgreich zu behandeln.

Wieso hält der Juckreiz auch nach Abtötung der Milben an?

Der Juckreiz bei Krätze kann auch nach Abtötung der Milben anhalten, weil der Körper auf die Anwesenheit der Milben und ihrer Abfallprodukte reagiert hat und eine Entzündungsreaktion ausgelöst hat. Auch wenn die Milben abgetötet sind, kann die Entzündungsreaktion und der Juckreiz noch einige Zeit anhalten, während der Körper die toten Milben und ihre Abfallprodukte abbaut.

Darüber hinaus kann es auch sein, dass der Juckreiz durch Kratzen verstärkt wird, das Kratzen kann die Haut zusätzlich reizen und den Juckreiz verstärken. Wenn die Haut gereizt oder beschädigt ist, kann dies auch dazu führen, dass der Juckreiz länger anhält.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Juckreiz auch ein Symptom von anderen Hauterkrankungen oder Allergien sein kann. Wenn der Juckreiz anhält, auch nachdem die Milben abgetötet wurden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, um eine korrekte Diagnose und Behandlung zu erhalten.

Sind Hausmittgel gegen Krätze sinnvoll?

Hausmittel können zur Linderung von Symptomen von Krätze beitragen.

So kann etwa Teebaumöl helfen, Krätze zu bekämpfen, da es antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften hat. Es tötet Krätzemilben und deren Eier ab und hilft die Infektion abklingen zu lassen.

Doch auch wenn Hausmittel helfen können die Symptome einer Krätzeinfektion zu lindern und zu einer schnelleren Abheilung zu führen, so sollte im Rahmen der Behandlung nicht ausschließlich auf sie gesetzt werden.

Eine zusätzliche Behandlung mit Medikamenten wie Permethrin oder Ivermectin, die direkt auf die Haut aufgetragen werden oder als Tabletten eingenommen werden können, sollte stets das Fundament einer jeden Behandlung von Krätze sein.

Krätze vorbeugen

Krätze ist eine ansteckende Hauterkrankung, die durch die Sarcoptes-Milbe verursacht wird. Um einer Infektion vorzubeugen, solltest du folgende Maßnahmen ergreifen:

  1. Vermeide den Kontakt mit infizierten Personen und ihren persönlichen Gegenständen wie Kleidung, Bettwäsche und Handtücher.
  2. Wasche deine Hände häufig und gründlich mit Wasser und Seife. Vermeide es, anderen die Hände zu geben, insbesondere Personen, die möglicherweise infiziert sind.
  3. Halten deine Haut sauber und trocken. Verwende keine Feuchtigkeitscremes oder Lotionen, da diese dazu beitragen können, dass sich die Milben auf der Haut vermehren.
  4. Vermeide engen Hautkontakt mit anderen Personen.
  5. Solltest du Krätze haben, solltest du alle deine persönlichen Gegenstände wie Kleidung, Bettwäsche und Handtücher waschen und trocknen, um die Milben abzutöten. Auch alle Personen, die mit dir in Kontakt hatten, sollten untersucht und gegebenenfalls behandelt werden, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Du bist schwanger und möchtest gerne Teebaumöl verwendet? Leider weißt du nicht, ob die Nutzung des Öls deinem Neugeborenen schaden könnte?

Wir erklären was es über Teebaumöl in der Schwangerschaft zu wissen gibt.

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Wieso Teebaumöl in der Schwangerschaft?

Eine Schwangerschaft geht mit Hormonschwankungen einher. Dies führt nicht selten zu Pickeln und anderen Hautirritationen. Wer dem Nachwuchs zuliebe auf chemische Mittel zur Bekämpfung des Hautleidens verzichten möchte, wird schnell auf Teebaumöl als Naturheilmittel gegen unreine Haut stoßen. Doch ist Teebaumöl während der Schwangerschaft unbedenklich?

Was ist Teebaumöl?

Der Teebaum stammt aus Australien. Die Ureinwohner Australiens gewannen aus den Blättern des Baumes ätherisches Öl, das sie als Heilmittel gegen verschiedene Beschwerden einsetzten. Auch die Angehörigen der australischen Armee desinfizierten ihre wunden mit dem aus den Blättern gewonnenen Teebaumöl.

Der britische Seefahrer James Cook soll das Gewächs Ende des 18. Jahrhunderts bei einer Südsee-Expedition entdeckt und mit nach Europa gebracht haben. Da sich aus den Blättern des Baumes ein warmes Getränk zubereiten ließ, nannte er die Pflanze Teebaum.

Teebaumöl wurde vor der Entwicklung moderner Antibiotika zur Behandlung bakterieller Krankheiten verwendet und erlebt heute im Rahmen der Naturheilkunde eine wahre Renaissance.

Da Teebaumöl aufgrund seiner zahlreichen Inhaltsstoffe heilende Eigenschaften besitzt, sollte es in keiner Hausapotheke fehlen. Es wirkt nachweislich gegen Entzündungen und Hautirritationen.

Teebaumöl hat eine leicht gelbliche Farbe und einen frischen, jedoch sehr starkem Geruch. Der Geruch des Öls ist deshalb nicht jedermanns Sache. Da sich der Geruchssinn während einer Schwangerschaft ändern und deutlich empfindsamer sein kann, kann der Geruch des Teebaumöls für Schwangere unter Umständen als unangenehm wahrgenommen werden.

Für welche Beschwerden eignet sich Teebaumöl?

Teebaumöl ist für seine vielfältige Wirkung bekannt. Es wirkt zuverlässig gegen Bakterien, Viren und Pilze und findet deshalb bei verschiedenen Beschwerden Anwendung.

So wird Teebaumöl beispielsweise (verdünnt) bei Hautunreinheiten, Pilzerkrankungen, Herpes, Sonnenbrand oder Mückenstichen genutzt. Auch bei Schuppen, Zahnfleischentzündungen oder Schürfwunden kann das Öl zum Einsatz kommen.

Wie wird Teebaumöl angewendet?

Ebenso vielfältig wie die Anwendungsgebiete ist auch die Anwendung von Teebaumöl. Je nach Beschwerde kann dabei unterschiedlich vorgegangen werden:

Teebaumöl punktuell anwenden

Bei Herpes, Hühneraugen oder Schürfwunden ist es sinnvoll das Teebaumöl punktuell mit Hilfe eines Wattestäbchens anzuwenden.

Da Teebaumöl in seiner reinen Form Hautirritationen auslösen kann, sollte das ätherische Öl zunächst nur verdünnt auf die betroffene Stelle aufgetupft werden. Wird das Öl gut vertragen kann dass Öl tröpfchenweise pur aufgetragen werden.

Teebaumöl flächig anwenden

Wer Teebaumöl großflächiger z.B. im Gesicht anwenden möchte, sollte das Öl verdünnt als Gesichtswasser nutzen. Hierzu können etwa sieben Tropfen Teebaumöl in 100ml Wasser gegeben werden.

Das Teebaumöl-Gesichtswasser wirkt antibakteriell und kann Pickel und Unreinheiten entgegenwirken. Um diesen Prozess zu unterstützen, lohnt sich die Nutzung eines Teebaumöl-Waschgels.

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Teebaumöl-Fußbad

Wer unter Fußpilz oder Warzen an den Füßen leidet, kann über ein Teebaumöl-Fußbad nachdenken. Hierzu einfach bis zu 10 Tropfen Teebaumöl in eine Schüssel geben und diese mit warmen Wasser auffüllen. Die Füße 10 Minuten darin baden und anschließend gut abtrocknen.

Ein Fußbad mit Teebaumöl wirkt belebend und kann bei regelmäßiger Anwendung übermäßigem Fußschweiß entgegen wirken.

Teebaumöl-Bad

Unreinheiten auf Rücken und Brust können mit einem Teebaumöl-Bad entgegengewirkt werden. Werden 10 Tropfen Teebaumöl ins Badewasser gegeben, so entfaltet sich die antibakterielle Wirkung auf dem gesamten Körper.

Bei einem Bad mit Teebaumöl sollte es mit der Menge des Öls jedoch nicht übertrieben werden. Das Öl kann die Schleimhäute und den Genitalbereich reizen, weshalb weniger hier eher mehr ist.

Teebaumöl oral anwenden

Teebaumöl wirkt gegen allerhand Krankheitserreger und eignet sich zur Linderung unterschiedlicher Beschwerden. Doch lässt sich Teebaumöl auch innerlich anwenden?

Tatsächlich kann Teebaumöl aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften auch gegen Mundgeruch wirken. Hierzu kann Teebaumöl sehr stark verdünnt als Mundwasser eingesetzt werden. Es sollte dabei jedoch niemals geschluckt werden, da dies zu Erbrechen und Magen-Darm-Beschwerden führen kann.

Sicherer ist in diesem Zusammenhang die Nutzung eines Produkts, das speziell für die Nutzung als Mundwasser gemacht wurde.

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Ist Teebaumöl in der Schwangerschaft unbedenklich?

Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob und inwiefern Teebaumöl in der Schwangerschaft angewendet werden sollten. Bei Unsicherheiten sollte deshalb besser immer ein Arzt konsultiert werden.

Bevor eine Behandlung mit Teebaumöl erfolgt, sollte das Öl in jedem Fall zunächst verdünnt an einer unauffälligen Hautstelle ausprobiert werden. Reagiert die Haut mit Irritation, muss von der Nutzung Abstand genommen werden.

Wird das Öl gut vertragen, so dürfte auch in der Schwangerschaft nichts gegen eine äußerliche Nutzung des (verdünnten!) Naturheilmittels sprechen. Von einer oralen Einnahme oder der Nutzung eines selbst gemischten Mundwassers ist in diesem Fall jedoch unbedingt abzuraten. Zu groß ist hierbei die Gefahr, dass unerwünschte Stoffe in die Blutbahn geraten, die Einfluss auf den Nachwuchs nehmen könnten.

Teebaumöl richtig verdünnen

Teebaumöl lässt sich unkompliziert mit Wasser verdünnen. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten.

So ist das Verdünnen des Naturheilmittels auch mit einem Trägeröl möglich. Hierzu eignen sich während der Schwangerschaft besonders naturreine Öle. Folgende Öle eignen sich als Trägeröleund sollten im Verhältnis 1:3 mit Teebaumöl gemischt werden.

  • Jojobaöl
  • Kokosöl
  • Hanföl
  • Olivenöl
  • Hagebuttenöl

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