Teebaumöl
Teebaumöl stammt von den in Australien beheimateten Teebäumen. Bereits die Ureinwohner Australiens wussten um die heilende Wirkung des Teebaumöls bereiteten aus zerstoßenen Blättern Tee zu. Der Entdecker James Cook führte die Blätter 1770 in England ein. 1925 wurde Teebaumöl destilliert und seine antiseptische, bakterizide und fungizide Wirkung nachgewiesen. Mit dem Aufkommen von Antibiotika und Penicillin nach dem Zweiten Weltkrieg geriet es in Vergessenheit. Seit 1980 erfreut es sich wieder zunehmender Beliebtheit.
Der Teebaum gehört wie der Eukalyptus zu den Myrtengewächsen und kommt in 215 verschiedenen Arten vor. Entscheidend für die Wirksamkeit von Teebaumöl ist die Qualität. Nur der Australische Teebaum (Melaleuca alternifolia) liefert das optimale Teebaumöl für therapeutische Zwecke.
Der Australische Teebaum wird auf etwa 4.000 Hektar angebaut und jährlich zwischen 500 und 600 Tonnen des ätherischen Öls gewonnen. Einmal pro Jahr werden die noch niedrigen Teebäume komplett abgeschnitten. Das Öl wird mittels Wasserdamfdestillation aus den Blättern und Zweigen gewonnen. Je Tonne Ausgangsmaterial werden 10 Liter Öl destilliert.

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