teeplantage-flickr-dhamdTeebaumöl enthält über 100 verschiedene Stoffe, deren Wirkung teilweise noch nicht vollständig bekannt ist. Reines Teebaumöl ist klar bis leicht gelblich und hat durch den Hauptbestandteil Terpinen-4-ol einen frischen würzigen Geruch. Die Heilungswirkung von Teebaumöl beruht auf den Verbindungen von Terpinen und Cineol. Hochwertiges Teebaumöl enthält maximal 5 Prozent Cineol und mindestens 30 Prozent Terpinen. Die Zusammensetzung und mit ihr die Heilungswirkung von Teebaumöl schwankt stark, was eine Standardisierung des Heilmittels erschwert. Die geografische Lage, das Klima, die Bodenverhältnisse und der Erntezeitpunkt beeinflussen die Qualität des Teebaumöls.

Teebaumöl ist ein Universalmittel und wirkt als eines der wenigen Heilmittel gleichzeitig gegen Pilze, Bakterien und Viren. Es dringt in das Gewebe und Zellmembranen ein und beeinträchtigt den Stoffwechsel, die Ausbreitung und Vermehrung von Mikroorganismen. Teebaumöl hat mit hoher Nachhaltigkeit eine entzündungshemmende und wundheilende Wirkung. Es empfiehlt sich bei Erkältungskrankheiten, Wunden im Mundraum, Hautproblemen oder Viruserkrankungen. Die besonders gute Wirkung von Teebaumöl bei Infektionen beruht auf der Fähigkeit, das Immunsystem zu stärken. Die alkoholischen Verbindungen auf und Monoterpene des Teebaumöls beeinflussen die Psyche positiv und helfen bei Ängsten, Stress und Lustlosigkeit und stärken das Selbstvertrauen. In einer Reihe von Produkten (Cremes, Shampoo, Seife, Zahncreme) findet sich verarbeitetes Teebaumöl.

Als natürliches Antiseptikum kann Teebaumöl bedenkenlos über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden. Im Vergleich zu anderen Naturheilmitteln setzt die Wirkung relativ schnell ein. Teebaumöl hat nur geringe Nebenwirkungen und kann aufgrund seiner Milde direkt auf die Haut aufgetragen werden. Allerdings reizt auch Teebaumöl die Schleimhäute und in seltenen Fällen kann es zu einer allergischen Reaktion der Haut kommen.